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Artikel Tagged ‘Allergien’

Was tun, wenn die Pollen fliegen? Strategien gegen Heuschnupfen und co.

9. März 2012 Keine Kommentare

cc by flickr / Andrew

Tränende und brennende Augen, ständiger Niesreiz und laufende Nase können den Spaß am Frühlingsanfang ganz empfindlich trüben. Während draußen die Natur erwacht, möchten sich die Pollen-Allergiker und Heuschnupfen-Patienten am liebsten im Haus verkriechen. Jeder sechste Deutsche leidet heute an irgend einer Form von Allergien. Warum das Übel gerade in Industrie- Nationen wie unserer so groß ist, weiß niemand ganz genau.

Aber die Umwelt, falsche Ernährung und Stress tragen auf jeden Fall dazu bei. Man weiß inzwischen, dass das einzig wirklich wirkungsvolle Mittel die Hyposensibilisierung ist, bei der der Körper langfristig unempfindlich gegen die Allergene gemacht wird. Alle anderen empfohlenen Maßnahmen und Medikamente können die Beschwerden nur lindern. Viele Betroffene schwören auf Antihistamine zum einnehmen wie Cetrizin und Loratadin, auf Nasensprays und Augentropfen um die Symptome zu mildern, aber auch Nasenspülungen und Nasensalbe wirken lindernd. Es gibt ein breites Angebot an diesen Medikamenten im Versandshop.
Aber es gibt darüber hinaus auch einfache Hausmittel, die gegen Pollenallergien und Heuschnupfen helfen:
Wenn die Pollen fliegen, setzten sie sich überall fest. Deshalb sollten Allergiker oft duschen, die Haare waschen, ihre Bekleidung nicht im Schlafzimmer sondern außerhalb ablegen und nicht bei offenem Fenster schlafen. Auch Autoscheiben sollten geschlossen bleiben und in die Klimaanlage gehört ein Pollenfilter. Lange Spaziergänge durch Wiesen und Wälder müssen in der Pollenzeit leider unterbleiben und als Urlaubsziel eignet sich ein Ort am Meer auch besser, als eine einer in wald-und wiesenreicher Gegend.
Vitaminreiche Kost ist wichtig, um eine Allergie im Zaum zu halten. Besonders die Vitamine C und D braucht der Körper in ausreichender Menge. Auch Zinkmangel kann Allergien begünstigen und sollte deshalb überprüft werden. Fans von Kräutertees schwören auf einige Kräuter, die Allergien mildern können. Diese Wirkung sagt man Brennesseln, Breitwegerich, Goldrute und Augentrostkraut nach.

Matratzen für Allergiker – Was sind die Besonderheiten und worauf muss man beim Kauf achten?

16. Juli 2011 Keine Kommentare

Allergikermatratze

Allergikermatratze

Tipps und Tricks für einen gesunden Schlaf

Wie man sich bettet, so liegt man. Ein alter Spruch mit ganz neuer Bedeutung, wenn man bedenkt, wie unterschiedlich man sich betten kann. Nicht zuletzt wird alles von der Matratze entschieden, auf die kommt es an. Im Bett macht sich allerdings ein heute weit verbreitetes Problem breit: Die Allergien, allen voran die Hausstauballergie. Spätestens abends im Bett schlägt sie knallhart zu: Da lauert sie und wartet – die verhasste Milbe mit ihrem Kot, die Wurzel allen Übels. Hier gibt es Tipps und Tricks ihr an den Kragen zu gehen.

Sieht man sich eine Milbe unter dem Mikroskop an, entblößt sie ihr wahres scheußliches Gesicht. Ein ca. 0,3 mm großer Körper der pro Tag ca. 20 Kotkügelchen ausstößt, die für unsere Allergie verantwortlich sind. Milben ernähren sich von Hautschüppchen und lieben warme Feuchtigkeit. Diese paradiesischen Vorraussetzungen finden sie natürlich vor allem in unseren Betten. Man schätzt, dass ca. 2.000.000 Milben in unserem Bett, überwiegend in der Matratze, leben. Selbst Nicht-Allergiker sollten sich mit diesem Bewusstsein überlegen, beim Matratzenkauf eine Allergikermatratze anzuschaffen.

Allergikermatratzen verzichten auf Ross- oder Kamelhaar, das den Milben besonders guten Nährboden schafft. Statt dessen sind sie aus einem Naturlatex gearbeitet, das über spezielle Luftkanäle verfügt, so dass Feuchtigkeit und Wärme ständig abtransportiert werden. Ohne Wärme und Feuchtigkeit finden die Milben keine optimalen Bedingungen und sterben ab. Allergikermatratzen aus Naturlatex helfen nicht nur, die Milbenpopulation zu verringen, sie sind außerdem flexibel, punktelastisch und reagieren auf jede Änderung der Liegeposition. So entsteht ein gesundes Schlafklima.

Eine Allergikermatratze muss auf jeden Fall klimaregulierend sein und ist beim Kauf auch entsprechend gekennzeichnet. Kaltschaummatratzen z. B. unterstützen den Feuchtigkeitsaustausch und schaffen ein trockenes Schlafklima, das den Milben nicht gefällt.

Einen zusätzlichen Schutz bietet auch ein milbendichter Bezug (Encasing), mit dem die Matratze für Allergiker umhüllt wird. Dieser kann mit einem Reißverschluss entfernt und gewaschen werden. Das verhindert, das unnötig viel Milbenkot in die Luft gelangt.

Jede Matratze sollte spätesten nach 8 Jahren ausgetauscht werden, da es leider nicht möglich ist, die Milben ganz zu vertreiben oder abzutöten. Selbst mit regelmäßigem Absaugen, Waschen oder spezieller Reinigung ist eine Matratze niemals völlig milbenfrei. Mit diesen Tipps kann aber die übermäßige Population der Milben eingedämmt werden. Das sorgt für einen ruhigen und erholsamen Schlaf mit freien Atemwegen.