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Achtung, richtig heben! Auch Winzer können vom rückenschonenden Heben profitieren

15. April 2012 Keine Kommentare

Weinberg - public domain images/Andrew McMillan

In Zeiten des Komforts und des Genusses, in denen wir es uns gerne bei einem Glas Wein gemütlich machen, denken wir selten an die mühevolle Arbeit der Winzer, die vor dem Abfüllen des Weines steht. Natürlich ist sie dank der besseren Arbeitsbedingungen leichter geworden, doch vielfach können im Weinbau auch heute noch keine Maschinen eingesetzt werden. Zum Beispiel in den steilen Hanglagen der Mosel, in denen der Winzer selbst zu Fuß Mühe hat, sich zu halten.

Wie andere Berufsgruppen auch sind Winzer von bestimmten Berufskrankheiten betroffen, allen voran Verletzungen des Wirbelapparates und der Bandscheiben. Meist sind die Lenden- und Halswirbel betroffen. Eigentlich nicht verwunderlich, denkt man an die schweren Lasten, die Winzer schleppen. Ein solcher Bandscheibenvorfall kann viele Ursachen haben, doch meist sind es Verschleiß durch zunehmendes Alter, Übergewicht und einseitige Belastungen, die ihn hervorrufen.
Bandscheiben bekommen durch Belastungen Risse und sitzen dadurch nicht mehr so fest zwischen den Wirbeln, wie siesollten. Die beschädigten Zwischenwirbelscheiben verlieren Teile ihrer Gallertmasse und quetschten damit die umliegenden Nerven. Eigentlich sollen Bandscheiben den Druck, der auf den Wirbeln lastet, wie Stoßdämpfer abfangen. Ist der Druck zu groß, verssagen aber auch sie ihren Dienst und treten hervor. Nicht selten sind es auch falsche Bewegungen, die einen plötzlichen Vorfall verursachen. Die Folgen sind gravierend: Es kommt nicht nur zu starken Schmerzen, sondern auch zu Lähmungen.

Häufig führt auch schwere körperliche Arbeit, wie sie im Weinberg alltäglich ist, zu Bandscheibenvorfällen. Zwar kommen diese heute dank Automatisierung und moderner Geräte nicht mehr so häufig vor wie noch vor wenigen Generationen, doch viele von ihnen könnten durch Vorbeugung vermieden werden. Wer richtig hebt und sein Skelett durch Gymnastik stärkt, bleibt fit und wahrscheinlich auch von Bandscheibenerkrankungen verschont. Die Krankenkassen geben gerne Auskunft über die richtige Technik beim Tragen, Heben und Sitzen.

Rotwein als Lebenselixier? Seine Wirkung auf unsere Gesundheit

26. Juni 2011 Keine Kommentare

Rotwein Italien

Rotwein Italien

Rot wie Blut, rot wie der Wein. Ist nur die Farbe der gemeinsame Nenner von Blut und Wein oder erheben beide den Anspruch ein Lebenselixier zu sein? Alle Weinkenner und -genießer werden die letztere Frage wahrscheinlich sofort mit Ja beantworten. Warum?

Wein ist nicht nur ein Getränk, er ist mehr als das. Wer mit Freunden bei einem Glas Wein gemütliche Stunden verbringt, steigert sein Wohlbefinden. “Wein erfreut des Menschen Herz” wusste schon der biblische Psalmenschreiber König David.

In der Antike und im alten Rom wurde Rotwein als Heilmittel eingesetzt. Er galt als desinfizierend, beruhigend und schmerzlindernd. Man verordnete ihn bei fieberhaften Magen-Darm-Erkrankungen und für Umschläge bei offenen Wunden. Doch was bezeugt die Wissenschaft des 21. Jahrhunderts?

Rotwein ist gesund, besonders für Herz und Gefäße. Die gesundheitsfördernde Wirkung ist auf die darin enthaltenen Phenole, sogenannte Antioxidantien zurückzuführen. Schädigende Sauerstoffreaktionen in den Körperzellen (“Freie Radikale”) werden durch diese verhindert. Dazu zählt unter anderem die Gefäßerkrankung Arteriosklerose. Diese entsteht wenn Blutgefäße verkleben. Verklebte Gefäße können für Durchblutungsstörungen verantwortlich sein und auch zu einem Herzinfarkt führen. Lebensgefährliche Thrombosen werden durch verklebte Blutgefäße verursacht, wenn gleichzeitig ein Blutgerinnsel im Gefäß stecken bleibt und so die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn abgeschnitten ist.

Phenole wirken auch dem ungeliebten Alterungsprozess des Menschen entgehen, weil sie die “Freien Radiale” begrenzt, die die Körperzellen nach und nach zerstören.

Sogar die Entwicklung von Krebszellen kann durch Phenole gehemmt werden, weil ihre Blutversorgung unterdrückt und den Zellen somit die Lebensgrundlage entzogen wird. Frauen können durch ein moderates Rotweintrinken ihren Östrogenspiegel anheben, der das Osteoporoserisiko senkt.

Die im Rotwein enthaltenen Antioxidantien wirken somit Krankheiten wie Gefäßerkrankungen, dem Alterungsprozess und sogar Krebs entgegen.

Nicht zu vergessen ist auch die förderliche Wirkung auf die Verdauung, durch mehr Magensäure und eine gesteigerte Darmbewegung.

Ist Rotwein gleich Weißwein?
Im Gegensatz zu Weißwein enthält Rotwein bedeutend mehr Phenole, weil diese hauptsächlich in der Traubenschale zu finden sind. Beim Weißwein werden Schale, Kerne und Stiele schon früh dem Saft entnommen. Dadurch kann der Wein nur begrenzt Phenole aufnehmen. Je länger alle Traubenbestandteile zusammen gären, desto höher ist der Phenolgehalt und es entsteht die rote Färbung des Weins.

Rotwein als Lebenselixier? Ja(Zum)Wohl!

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